Naturheilpraxis Monika Möller
Therapien

Die klassische Homöopathie

Dass es auf die Dosis ankommt, dass ein Ding kein Gift ist, wusste schon Paracelsus (1493 -1541).

Similia similibus curentur

Ob Arnica, Belladonna, Cantharis oder Sulfur,  in der Homöopathie werden vorwiegend natürliche Stoffe eingesetzt, die als Urprodukt durchaus giftig sein können aber besonders aufbereitet und nach bestimmten Misch-verhältnissen verdünnt werden (D-, C- oder LM-Potenzen).

Die Ursachen für Krankheiten liegen laut Herrn Samuel Hahnemann (1755 -1843), dem Begründer der klassischen Homöopathie, in der Verstimmung der Lebenskraft, die sich durch körperliche Symptome äußert. Durch die genaue Analyse der individuellen Symptome wird das geeignete Mittel herausgestellt, dass beim Gesunden genau diese Symptome hervorrufen würde. Eine der Grundprinzipien, die Herr Hahnemann in seiner 1810 erstmals erschienen Schrift, dem "Organon der rationellen Heilkunde"  darlegt, ist diese sogenannte Ähnlichkeitsregel:

„Similia similibus curentur“

(Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt)

Die Heilung soll dabei in der mildesten Form erfolgen. Dies gilt für akute genauso wie für chronische Erkrankungen, wobei die Heilung einer länger bestehenden Krankheit oft über mehrere Schritte erfolgt. Die Homöopathie ist daher eine sehr sanfte Methode, die auch für Kinder gut geeignet ist.

Üblicherweise gibt es die Mittel als Globuli (Milchzuckerkügelchen) in verschiedenen D- oder C-Potenzen (10-fach bzw. 100-fach verdünnt), die zunächst einmalig eingenommen werden bis die erwünschte Wirkung erreicht wurde bzw. die Symptome verschwinden. Treten neue oder von früher bereits bekannte Symptome auf, kann das ein Zeichen des Heilungsweges sein.  Evtl. ist dann für diesen aktuellen Zustand ein weiteres Mittel angezeigt.

Sogenannte Hoch-Potenzen (LM oder 50.000er Potenzen) werden auch gern als Tropfen verwendet. Die Einnahme erfolgt dann täglich und sie sind auch für schnell reagierende Personen geeignet. Eine vor allem nach der Einnahme von C-Potenzen häufig erwähnte Erstverschlimmerung der Symptome wird dabei vermieden.

Wichtig ist eine ausführliche Anamnese sowohl aller akuten Symptome sowie auch früherer Erkrankungen und sonstiger Eigenschaften, um das richtige Mittel herauszufinden. Für dieses Erstgespräch sollten Sie ein bis eineinhalb Stunden einplanen.

 
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